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Datenschutzerklärung

Information gemäß Art. 13 und 14 Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

✓ Die Daten liegen auf einem privaten Server in Österreich. CodeQuest speichert Konten und Lernfortschritt nicht bei einem Cloud-Anbieter, sondern auf einem Rechner des Betreibers in dessen Wohnung. Es gibt keine Werbung, kein Tracking und keinen Analyse-Dienst. Dein Lernfortschritt liegt zusätzlich lokal in deinem Browser und lässt sich dort jederzeit als JSON-Datei exportieren.

Zum Lernen ist ein Konto nötig. Die Lerninhalte sind seit Version 120 angemeldeten Nutzerinnen und Nutzern vorbehalten; ohne Konto sind nur die Anmeldeseite, das Impressum und diese Seite erreichbar. Dafür braucht es eine E-Mail-Adresse und einen frei gewählten Benutzernamen.

1. Verantwortlicher

[VOLLSTÄNDIGER NAME]
[ADRESSE — Straße, Hausnummer]
[PLZ, ORT], Österreich
E-Mail: [E-MAIL]

2. Welche Daten verarbeitet werden

a) Für dein Benutzerkonto

b) Technisch bedingt

c) E-Mail-Versand

Der Konto-Server verschickt E-Mails an dich, wenn du dein Passwort zurücksetzt und wenn sich jemand von einem unbekannten Gerät bei deinem Konto anmeldet (Sicherheitshinweis). Der Versand läuft über ein Postfach bei Google (Gmail); dabei erfährt Google deine E-Mail-Adresse und den Zeitpunkt des Versands. Google Ireland Limited ist für Nutzer im EWR der Vertragspartner, die Verarbeitung kann jedoch auch in den USA stattfinden — Google stützt sich dafür auf EU-Standardvertragsklauseln und das EU-US Data Privacy Framework. Inhalte deines Lernfortschritts werden dabei nicht übertragen.

Wenn du an die Support-Adresse schreibst (sie steht im Impressum und unter jeder E-Mail des Konto-Servers), wird deine Nachricht vom Postfach auf den Konto-Server geholt und dort gespeichert — Absender, Betreff, Text, Zeitpunkt und die Namen etwaiger Anhänge. Die Anhänge selbst werden nicht gespeichert, nur ihre Dateinamen. Der Grund für die Kopie ist schlicht, dass die Antwort dort geschrieben wird, wo auch dein Konto steht. Lesen kann sie nur der Betreiber. Eine feste Löschfrist gibt es nicht: Eine Anfrage ist ein Vorgang, und der soll auch in drei Monaten noch nachlesbar sein, wenn du dich wieder meldest. Du kannst die Löschung jederzeit verlangen — eine formlose Nachricht genügt, und sie wird samt der Antworten darauf gelöscht. Im Postfach selbst bleibt deine E-Mail davon unberührt, so wie sie auch in deinem eigenen Postfach bleibt.

d) Übermittlung von Code an Compiler-Dienste (C, C++, C#, Java, Rust, Go, Bash, PHP)

Code in Python, JavaScript, TypeScript, SQL und HTML/CSS läuft vollständig in deinem Browser — er verlässt dein Gerät nicht. Anders bei C, C++, C#, Java, Rust, Go, Bash und PHP: Der Browser kann diese Sprachen nicht selbst ausführen. Der von dir eingegebene Programm-Code wird deshalb zur Kompilierung und Ausführung an externe Dienste übertragen: zuerst an wandbox.org, bei dessen Ausfall an godbolt.org (Compiler Explorer) und zuletzt an ce.judge0.com (Judge0). Bash-Skripte und PHP gehen an wandbox.org und ce.judge0.com – godbolt.org bietet keine Shell an, und für PHP ist dort nicht nachgewiesen, dass es ausgeführt wird. Angefragt wird immer nur so lange, bis ein Dienst antwortet: Ist der erste erreichbar, bekommen die anderen deinen Code nie zu sehen. Dabei werden keine Konto- oder Profildaten mitgesendet — aber der Code selbst und deine IP-Adresse erreichen diese Drittanbieter. Gib deshalb keine persönlichen Daten in solchen Code ein. Diese Übermittlung passiert nur, wenn du aktiv auf „Ausführen“ klickst.

Ausnahme seit Version 149: Startest du CodeQuest lokal (über „CodeQuest starten“ bzw. codequest-starten.sh) und ist auf deinem Rechner das passende Werkzeug installiert — gcc, g++, javac, rustc, go, dotnet, bash oder php —, dann übersetzt und startet CodeQuest diese Sprachen auf deinem eigenen Gerät. Dein Code wird dann an keinen dieser drei Dienste übertragen. Welche Sprachen das auf deinem Rechner betrifft, zeigt der Starter beim Hochfahren an („Laeuft lokal: …“). Fehlt der Compiler, oder öffnest du die Seite im Web statt lokal, gilt weiterhin der Absatz darüber.

Das gilt für Aufgaben in diesen Sprachen und für den Spielplatz (🛝), in dem du frei geschriebenen Code ausprobieren kannst. Der Spielplatz bietet davon seit Version 192 alle acht an (C, C++, Java, C#, Rust, Go, Bash, PHP) — C# und PHP kamen zuletzt dazu. Weil im Spielplatz kein Aufgabentext vorgibt, was man tippt, weist er vor dem Editor noch einmal ausdrücklich darauf hin, sobald du eine dieser acht Sprachen wählst, und nennt dabei die Dienste, die deinen Code wirklich bekommen können (bei Bash und PHP sind das wandbox.org und ce.judge0.com). Die übrigen Spielplatz-Sprachen laufen wie die Aufgaben vollständig im Browser.

e) Freiwillige Rückmeldungen zum Lernstoff

CodeQuest zählt auf deinem Gerät mit, an welchen Aufgaben du hängen bleibst (Versuche, Fehlversuche, angeschaute Lösungen, begonnene und abgeschlossene Lektionen). Diese Zähler stehen in deinem Profil unter „Lern-Statistik“ und liegen ausschließlich in deinem Browser.

Zwei freiwillige Wege führen davon zum Betreiber. Beide sind standardmäßig aus bzw. verlangen einen aktiven Klick:

Beides dient ausschließlich dazu, zu steile oder unklar formulierte Aufgaben zu erkennen und zu verbessern. Es findet keine Auswertung einzelner Personen statt und keine Weitergabe an Dritte.

Wenn die Kursleitung es vorgibt. Wird CodeQuest in einer Klasse oder Lerngruppe eingesetzt, kann der Betreiber das Teilen der Steilstellen für ein einzelnes Konto einschalten und festsetzen. Dasselbe gilt für die Anzeige auf der Bestenliste. Es ändert sich dadurch nichts daran, was übertragen wird — nur, wer darüber entscheidet.

Beides bleibt in diesem Fall sichtbar: Im Profil steht bei dem betreffenden Schalter, dass die Kursleitung ihn eingeschaltet hat, und er ist dort nicht bedienbar. Ein Häkchen, das von selbst gesetzt ist und nicht dazusagt, wer es gesetzt hat, wäre die unehrlichste Bauweise von allen. Abschalten lässt sich eine Vorgabe nur bei der Kursleitung.

Die Rechtsgrundlage ist dann keine Einwilligung mehr — etwas, das man nicht ablehnen kann, ist keine. Für den Einsatz im Unterricht ist der geordnete Weg die Vereinbarung mit der Schule nach Art. 28 DSGVO (siehe Punkt 9); außerhalb eines solchen Rahmens sollte der Betreiber diese Vorgaben nicht verwenden. Im Normalfall — ohne Vorgabe — bleibt beides das, was oben steht: freiwillig, standardmäßig aus, jederzeit widerrufbar.

3. Zwecke und Rechtsgrundlagen

VerarbeitungZweckRechtsgrundlage
Konto & Synchronisierung (E-Mail, Passwort-Hash, Lernfortschritt) Bereitstellung des Benutzerkontos, geräteübergreifende Speicherung des Fortschritts Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertrag/Nutzungsverhältnis)
Geteilte Steilstellen (Zähler ohne Konto-Bezug) Erkennen zu steiler oder unklarer Aufgaben, um den Lernstoff zu verbessern Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung, jederzeit widerrufbar). Gibt die Kursleitung das Teilen für ein Konto vor, ist es keine Einwilligung — dann trägt es die Vereinbarung mit der Schule nach Art. 28 DSGVO (siehe oben).
Gemeldete Schritte (Lektion, Schritt, Art, Text, Konto) Bearbeitung der Meldung und Rückfrage beim Melder Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung durch aktives Absenden)
Übermittlung von Code an wandbox.org / godbolt.org / ce.judge0.com Kompilierung und Ausführung von C-, C++-, C#-, Java-, Rust-, Go- und Bash-Code (Aufgaben; im Spielplatz alle außer C#) Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (angeforderte Funktion), hilfsweise lit. f
Verwaltungsprotokoll zu Konten, Freigaben, Urkunden und Firmenverwaltung Nachvollziehbarkeit, Fehlerklärung und Schutz vor unberechtigten Verwaltungsänderungen Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an nachvollziehbarer, sicherer Kontoverwaltung)
Technische Fehlerberichte Stabilität und Fehlerbehebung der App Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an einer funktionierenden App)
Server-Logs (IP-Adressen) bei Hosting und Konto-Server, Begrenzung der Anmeldeversuche je Anschluss Betriebssicherheit, Missbrauchsabwehr Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO
E-Mail-Versand über Google (Gmail) Passwort zurücksetzen, Sicherheitshinweis bei Anmeldung von einem unbekannten Gerät Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (angeforderte Funktion), hilfsweise lit. f
Nachrichten an die Support-Adresse (Absender, Betreff, Text, Anhang-Namen) deine Anfrage beantworten — gespeichert wird nur, was du selbst geschrieben hast Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, hilfsweise lit. f
Gruppen und Bestenliste (Benutzername, Kennzahlen) Anzeige für die Gruppenleitung bzw. auf der Bestenliste — nur, wenn du beitrittst bzw. es einschaltest Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung, jederzeit widerrufbar)
Geteilter Lernstand und abgeschlossene Lektionen Die Gruppenleitung kann Unterrichtsmaterial aus deinen bereits abgeschlossenen Lektionen zusammenstellen, wenn du deinen Lernstand in dieser Gruppe teilst. Sie erhält dafür nur die abgeschlossenen Lektionen, keine Lernzeitpunkte, Antworten, Quelltexte oder Fehlversuche. Ausschalten beendet diesen Abruf; eine verpflichtende Vorgabe und die Ausnahme des Betreibers gelten wie beim bisherigen Modulstand. Wie beim geteilten Modulstand: Einwilligung bzw. Unterrichtsvorgabe im Schulverhältnis
Post in der App (Absender, Empfänger, Gruppe, Anzeigename, Text, Zeitpunkt, ob gelesen) Nachrichten zwischen dir und deiner Kursleitung, zwischen Mitlernenden, und die Post des Betreibers an dich. Schreiben kann nur, wem der Betreiber „Post in der App" freigeschaltet hat — und nur Leuten aus den eigenen Gruppen: der Leitung immer, den Mitschüler:innen nur, wenn die Leitung die Klassenliste geöffnet hat. Ehrlich dazu, und das ist wichtig: Der Text liegt verschlüsselt in der Datenbank — eine gestohlene Sicherung nützt damit niemandem. Der Schlüssel liegt aber auf demselben Server, weil er dort liegen muss: Sonst könnte dir der Server deine eigene Post nicht zeigen. Wer den Server betreibt, kann also weiterhin mitlesen. Das ist keine Lücke, sondern die Grenze dieser Bauart — eine echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung würde bedeuten, dass eine gemeldete Nachricht niemand mehr ansehen kann, auch nicht zu deiner Hilfe. Das ist kein privater Messenger — schreib hier nichts, was niemand außer dem Empfänger sehen soll. Die Kursleitung kann eine Nachricht auch an alle in ihrer Gruppe schicken; du bekommst sie dann als ganz gewöhnliche Nachricht, und es steht dabei, dass sie an alle ging. Deine Antwort darauf geht nur an sie — die anderen sehen sie nicht. Und: Eine abgeschickte Nachricht bleibt stehen. Sie lässt sich nicht ändern und nicht löschen, auch von dir nicht, denn sonst wäre eine Meldung nichts wert. Wenn dir jemand etwas schreibt, das nicht in Ordnung ist, steht an jeder Nachricht ein Melde-Knopf. An den Betreiber schreiben kannst du, wenn er es für dein Konto freigeschaltet hat — oder wenn du Klassensprecher:in einer Gruppe bist, deren Leitung diesen Weg geöffnet hat. Solche Nachrichten sehen nur du und er, nicht deine Klasse und nicht deine Lehrkraft. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO bzw. Art. 28 im Schulverhältnis; für das Schreiben untereinander zusätzlich die Freigabe durch den Betreiber
Klassensprecher-Wahl (dass du abgestimmt hast; getrennt davon, was gewählt wurde) Eine Gruppe wählt aus ihrer Mitte. Deine Stimme wird ohne dich gespeichert: In der einen Tabelle steht, dass du gewählt hast, in einer anderen, was gewählt wurde — über die App lässt sich beides nicht zusammenführen, auch nicht von der Leitung. Nach dem Auszählen sieht die Gruppe nur die Summe je Kandidat:in. Ehrlich dazu: Wer den Server administriert, kann die Datenbank öffnen; „geheim" heißt hier „nicht über die App einsehbar". Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO bzw. Art. 28 im Schulverhältnis. Mitmachen ist freiwillig
Die Gruppe sieht einander (Anzeigename, Rolle, Level, XP, Serie, Lektionen — nicht der Modulstand) Eine Schulklasse, in der man sich ohnehin kennt, soll ihre eigene Rangliste sehen dürfen. Die Leitung der Gruppe schaltet es ein; im Grundzustand ist es aus. Wer die Leitung einer Gruppe ist, sehen die Mitglieder immer — diese Person stellt Aufträge und sieht deinen Modulstand, also sollst du wissen, wer sie ist. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO bzw. Art. 28 im Schulverhältnis — die Entscheidung trifft die Leitung, nicht du
Klassensprecher-Wahl (Kandidat:innen, dass du abgestimmt hast, und getrennt davon die Stimme selbst — ohne Verbindung zwischen beidem) Die Gruppe wählt eine:n Klassensprecher:in. Deine Stimme ist geheim: Gespeichert wird in einer Sammlung, dass du gewählt hast, und in einer anderen, was gewählt wurde — über die App lässt sich beides nicht zusammenführen, auch nicht von der Leitung. Sie sieht nur, wie viele Stimmen jede:r bekommen hat. Ehrlicher Vorbehalt: Wer den Server administriert, kann die Datenbank öffnen; „geheim" heißt hier „über die App nicht einsehbar". Art. 6 Abs. 1 lit. e/f DSGVO bzw. Art. 28 — eine Klassensprecherwahl gehört zum Schulbetrieb. Abstimmen ist freiwillig; wer nicht abstimmt, hinterlässt keine Zeile
Gesperrter Austritt aus einer Gruppe (keine neuen Daten — es ändert sich, wer die Mitgliedschaft beenden darf) Damit niemand vor einer Frist oder Prüfung austritt und danach wieder beitritt. Die Leitung schaltet es ein; im Grundzustand ist es aus. Dein Konto zu löschen beendet die Mitgliedschaft in jedem Fall, und der Betreiber kann die Sperre für jede Gruppe zurückdrehen. Art. 6 Abs. 1 lit. e/f DSGVO bzw. Art. 28 — mit der Sperre gehört die Mitgliedschaft zum Unterricht und ist keine freiwillige Einwilligung mehr
Sitzplan einer Gruppe (Raumgröße und je besetztem Platz eine Konto-Kennung) Die Leitung ordnet die Klasse Plätzen im Raum zu — das braucht vor allem eine Vertretung. Sie sieht ihn immer; die übrigen Mitglieder nur, wenn die Leitung ihn ausdrücklich öffnet. Im Grundzustand ist er zu. Art. 6 Abs. 1 lit. e/f DSGVO bzw. Art. 28 — die Zuordnung trifft die Leitung, nicht du
Klassensprecher-Wahl (dass du abgestimmt hast; getrennt davon, was gewählt wurde) Die Klasse wählt ihre Vertretung. Deine Stimme wird ohne dich gespeichert und deine Teilnahme ohne die Stimme — über die App lässt sich beides nicht zusammenführen, auch nicht von der Leitung. Die sieht nur die Summen je Kandidat:in. „Geheim" heißt hier: über die App nicht einsehbar — wer den Server betreibt, kann die Datenbank öffnen. Art. 6 Abs. 1 lit. e/f DSGVO bzw. Art. 28 — die Teilnahme ist freiwillig: Wer nicht abstimmt, hinterlässt keine Zeile
Abgabe eines Auftrags oder Prüfungsblatts (Anzeigename, Zahlen, Zeitpunkt) Die Leitung deiner Gruppe soll sehen, wer den Auftrag erledigt hat — übertragen nur auf deinen Klick auf „Abgeben" Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung durch die Abgabe, jederzeit widerrufbar)
Code-Duell (Anzeigename, Punkte, Versuche, Zeit — sichtbar für die ganze Gruppe, solange das Duell läuft) Ein Wettbewerb braucht eine Anzeigetafel; ohne sie gäbe es nichts zu sehen Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung durch „Ich bin dabei", jederzeit widerrufbar)
CodeQuest-Lab-Aufgabe und freiwillige Abschlussmeldung (Aufgabe, Konto-Kennung, Zeitpunkt) Die Gruppenleitung weist eine Mission zu und sieht nur den von dir selbst gemeldeten Abschluss; Quellcode und Testergebnisse bleiben auf deinem Gerät Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Meldung durch deinen ausdrücklichen Klick, löschbar)
Live-Ansicht im Unterricht (Anzeigename, erledigte von gesamten Lektionen, Zeitpunkt der letzten Änderung — sichtbar nur für die Gruppenleitung) Die Leitung soll während der Stunde sehen, wo jemand feststeckt, um gezielt zu helfen Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung je Gruppe, Grundzustand aus, jederzeit widerrufbar)

Freiwillige Community

Die Community ist für bestätigte CodeQuest-Konten zugänglich. Ein eigenes freiwilliges Community-Profil enthält nur deine selbst veröffentlichten Angaben wie Pseudonym, Lernziel, Themen, Sprache und Verfügbarkeit. E-Mail-Adresse, privater Lernfortschritt und bestehende Klassen werden daraus nicht veröffentlicht. Beiträge, Antworten und für Mitglieder auffindbare Räume sind für bestätigte Mitglieder sichtbar. Private Räume und ihre Diskussionen benötigen eine Einladung beziehungsweise zugelassene Mitgliedschaft.

Beitrittsanfragen und Einladungen werden bis zur Entscheidung der Beteiligten gespeichert. Meldungen, Blockierungen und begründete Moderationsentscheidungen dienen dem Community-Betrieb. Meldungen können eine Kopie des gemeldeten Beitrags enthalten, die zur Klärung auch nach dessen Entfernung bestehen bleibt. Abgeschlossene Meldungen werden nach 90 Tagen beim täglichen Bereinigungslauf entfernt; bei mehr als 200 fälligen Meldungen erfolgt dies über mehrere Läufe. Offene Meldungen bleiben bis zur Klärung erhalten. Moderatoren sehen Meldungen und können zum Prüfen auf betroffene Inhalte zugreifen. Die Moderationsberechtigung vergibt der Betreiber gesondert.

Unter Community → Meine Community kannst du deine eigenen Vorgänge sehen. Dein Profil und deine Beiträge kannst du zurückziehen; der Kontodatenexport enthält auch deine Community-Daten. Für die Klärung von Moderationsfällen und Auskunft zu darin gespeicherten Kopien wende dich an den Betreiber. Die Community stellt keine automatische Verbindung zu Discord oder YouTube her; externe Links öffnen erst nach deinem Klick.

Optional community

Verified CodeQuest accounts may participate using a voluntary community profile. Only details you publish, such as an alias, learning goals, topics, language and availability, are shared. Email addresses, private learning progress and existing classes are not published. Posts and discoverable spaces are visible to verified members. Private spaces require invitation or approved membership. Reports, blocks and reasoned moderation decisions support community operations; reports can retain a copy of reported content for review after its removal. Moderators can inspect reported content. You can withdraw your profile and posts and export your own community records through the account data export. Contact the operator regarding retained moderation copies. Discord and YouTube are not automatically connected.

4. Empfänger und Auftragsverarbeiter

Ein Verkauf oder eine sonstige Weitergabe von Daten an Dritte findet nicht statt.

5. Speicherdauer

6. Cookies und lokale Speicherung

Unterrichtswerkstatt: Antworten werden lokal je Konto oder als Gast gespeichert. Private Kontospeicherung erfolgt nur beim Klick auf Speichern; Klassenabgaben erst nach ausdrücklicher Bestätigung. Dabei erhält die Kursleitung die Antworten und Selbstprüfungen. Abgaben bleiben versioniert, mit Lehrerfeedback. Es erfolgt keine KI-Auswertung. Lokale und private Serverstände können in der Werkstatt gelöscht werden; bei Kontolöschung werden zugeordnete Werkstattdaten gelöscht. Der Kontodatenexport enthält private Arbeitsstände und Abgaben.

CodeQuest setzt keine Cookies zu Werbe- oder Tracking-Zwecken und bindet keine Werbe- oder Analyse-Dienste ein. Verwendet wird funktionale Speicherung im Browser (localStorage) für deinen Lernfortschritt, deine Einstellungen, den Arbeitsstand deiner Großprojekte, deine Spielplatz-Schnipsel, deinen CodeQuest-Lab-Entwurf und den lokalen Lab-Abschlussstand, außerdem den Code, eigene Tests, Erklärungen, geöffnete Tipps und Prüfergebnisse deiner Projektstrecken und — bei Login — die Sitzungsinformation. Diese Speicherung ist für den Betrieb der App technisch erforderlich; ein Cookie-Banner ist daher nicht notwendig.

Freiwillige Browser-Wiedererkennung (standardmäßig aus): Wenn du sie im Profil mit deinem Passwort und gegebenenfalls App-Code einschaltest, speichert CodeQuest einen geschützten, zufälligen Cookie für höchstens 90 Tage. Der Server speichert nur dessen Hash, die Zuordnung zu deinem Konto, eine allgemeine Browser-/Betriebssystembezeichnung und Nutzungs-/Ablaufzeit. Das verringert wiederholte Anmeldewarnungen bei wechselnder IP. Es ersetzt weder Passwort noch zweiten Faktor und dient keinem Werbetracking. Einzelne Browser kannst du im Profil vergessen; Ausschalten entfernt alle Nachweise. Ein Passwortwechsel macht bisherige Nachweise ungültig. Abgelaufene Nachweise werden täglich bereinigt.

Projektstrecken prüfen deinen Code mit temporären Beispieldateien in der Python-Laufzeit des Browsers. Projektcode und Erklärungen werden dabei nicht an den Konto-Server oder externe Compiler übertragen. Diese Arbeitsstände bleiben pro Konto auf dem jeweiligen Gerät; Sicherungen und Projektpakete lädst du bewusst selbst herunter. Der Rückweg aus einer Grundlagenlektion wird nur für die aktuelle Browsersitzung gespeichert.

Dazu kommt die IndexedDB, und zwar für genau eine Sache: Wenn du im echten Linux auf 💾 Behalten drückst, wird der ganze nachgebaute Rechner eingefroren und in deinem Browser abgelegt, damit du beim nächsten Mal dort weitermachen kannst. Das kann je nach Nutzung einige zehn Megabyte belegen. Diese Daten verlassen dein Gerät nicht — sie gehen weder an den Konto-Server noch sonst irgendwohin. Wegwerfen kannst du sie jederzeit selbst mit 🗑 Vergessen auf der Linux-Seite oder indem du die Websitedaten im Browser löschst.

7. Deine Rechte

Dir stehen nach der DSGVO folgende Rechte zu:

Für alle Anliegen erreichst du den Verantwortlichen unter [E-MAIL]. Außerdem hast du das Recht auf Beschwerde bei der österreichischen Datenschutzbehörde (dsb.gv.at, Barichgasse 40–42, 1030 Wien).

8. Pflicht zur Bereitstellung

Für die Nutzung der Lerninhalte ist ein Konto erforderlich; dafür brauchst du eine E-Mail-Adresse, einen Benutzernamen und ein Passwort. Ohne diese Angaben ist keine Anmeldung und damit keine Nutzung möglich — eine gesetzliche oder vertragliche Pflicht zur Bereitstellung besteht aber nicht, du kannst die Nutzung schlicht unterlassen.

Freiwillig sind: die Teilnahme an Gruppen, die Anzeige auf der Bestenliste (standardmäßig aus), das Teilen der Steilstellen (standardmäßig aus) und das Stellen von Zugangsanfragen. Ohne sie funktioniert das Lernen unverändert. Die beiden mittleren kann die Kursleitung für ein Konto vorgeben; dann steht es im Profil bei dem jeweiligen Schalter (Punkt 2 e).

Bestätigung bei der Registrierung. Wer ein Konto anlegt, bestätigt diese Datenschutzerklärung im Formular mit einem Haken. Ohne diesen Haken legt CodeQuest kein Konto an. Dasselbe wird bei bestehenden Konten nachgeholt, sobald sich die Erklärung inhaltlich ändert.

Der Betreiber verlangt dafür derzeit eine Zustimmung — nicht bloß die Bestätigung, den Text gelesen zu haben. Wer nicht zustimmt, kann CodeQuest nicht benutzen; das Konto lässt sich in diesem Fall jederzeit löschen. Zurücknehmen kannst du die Zustimmung jederzeit (Art. 7 Abs. 3 DSGVO), im Profil unter „Deine Einwilligungen". Danach kommst du nicht weiter, bis du erneut zustimmst; dein Lernfortschritt bleibt dabei erhalten und wird nur nicht mehr mit dem Server abgeglichen.

Wozu das dient, wenn das Konto ohnehin auf Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO läuft (Punkt 3): Der Betreiber verlangt hier mehr als die Rechtsgrundlage fordert, nicht weniger. Die Verarbeitung, ohne die es kein Konto geben kann, bleibt auf lit. b gestützt — sie endet deshalb nicht mit der Rücknahme, sondern mit der Löschung des Kontos. Was mit der Rücknahme endet, ist die Nutzung. Die freiwilligen Funktionen (Bestenliste, Steilstellen, Gruppen) tragen davon unabhängig ihre eigene, einzeln widerrufbare Einwilligung.

Der Betreiber kann diese Vorgabe auf die bloße Kenntnisnahme zurückstellen — dann bestätigst du nur noch, den Text gelesen zu haben, und es ist keine Einwilligung. Welche der beiden Fassungen bei deiner Bestätigung galt, wird mitgespeichert (siehe unten); im Formular steht jeweils, was gerade verlangt wird.

Was dabei gespeichert wird. Anders als die Altersbestätigung wird diese Bestätigung gespeichert: die Fassungsnummer dieser Erklärung, der Zeitpunkt und die Art der Bestätigung (Zustimmung oder Kenntnisnahme), verknüpft mit dem Konto. Jede Bestätigung und jede Rücknahme kommt als eigene Zeile dazu — daraus ergibt sich auch, wie oft ein Konto bestätigt hat. Der Grund ist die Frage, die eine bloße Ja-Spalte nicht beantwortet — nämlich welcher Text vorlag. Diese Erklärung ändert sich; „hat irgendwann irgendetwas bestätigt" ist kein Nachweis, „hat Fassung 1 am 4. September 2026 bestätigt" ist einer. Ändert sich diese Erklärung inhaltlich, steigt die Fassungsnummer. Ob deshalb erneut nachgefragt wird, entscheidet der Betreiber — nicht jede Änderung ist eine, bei der jemand zu Recht sagen würde „das wusste ich nicht". Wird nachgefragt, steht die Schranke beim nächsten Öffnen der App.

Das Einwilligungs-Protokoll. Dasselbe gilt für die freiwilligen Funktionen: Wer die Bestenliste einschaltet, Steilstellen teilt, einer Gruppe beitritt oder eine Rückmeldung sendet, für den entsteht dabei eine Zeile mit Art der Einwilligung, Zeitpunkt und — beim Gruppenbeitritt — der betroffenen Gruppe. Ein Widerruf löscht diese Zeile nicht, sondern ergänzt eine zweite; nur so lässt sich später sagen, ab wann das Nein galt (Art. 7 Abs. 3 DSGVO). Nicht gespeichert werden dabei IP-Adresse und Browserkennung — sie wären zusätzliche personenbezogene Daten, erhoben zu dem Zweck, Datensparsamkeit zu belegen.

Diese Aufzeichnungen sind im Profil unter „Deine Einwilligungen" jederzeit einsehbar und werden mit dem Konto gelöscht. Die Altersbestätigung bleibt davon unberührt: Sie ist weiterhin eine Bedingung und kein Datum, wird im Browser geprüft und nicht gespeichert und nicht übertragen (Punkt 9).

9. Minderjährige

CodeQuest richtet sich ausdrücklich an Schülerinnen und Schüler — der Lernstoff ist am Lehrplan der österreichischen HTL ausgerichtet. Ein Teil der Nutzerinnen und Nutzer ist damit jünger als 18 Jahre, und das gehört hier benannt statt übergangen.

Altersgrenze. Art. 8 DSGVO knüpft die Einwilligung eines Kindes in Dienste der Informationsgesellschaft an ein Mindestalter; für Österreich hat der Gesetzgeber es in § 4 Abs. 4 DSG auf 14 Jahre festgelegt. Wer 14 Jahre oder älter ist, kann ein Konto also selbst anlegen. Wer jünger als 14 Jahre ist, braucht dafür die Zustimmung eines Erziehungsberechtigten — bei der Registrierung ist das zu bestätigen.

Bestätigt wird dabei nur die Aussage „alt genug beziehungsweise Zustimmung liegt vor". Ein Geburtsdatum wird nicht erhoben, und auch die Bestätigung selbst wird nicht gespeichert und nicht übertragen — sie wird im Browser geprüft. Ein zusätzliches personenbezogenes Datum anzulegen, nur um eine Rechtsgrundlage zu dokumentieren, wäre das Gegenteil von Datensparsamkeit.

Nutzung im Unterricht. Wird CodeQuest von einer Schule in einer Klasse eingesetzt, ist der geordnete Weg nicht die Einzeleinwilligung von dreißig Schülerinnen und Schülern, sondern eine Vereinbarung mit der Schule: Die Schule bleibt für die Verarbeitung im Unterricht verantwortlich, der Betreiber von CodeQuest wird Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO. Eine Schule, die das plant, wendet sich bitte vorab an die unter Punkt 1 genannte Adresse; ein Vertragsentwurf und ein Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten werden bereitgestellt.

Was hier nicht passiert. Diese Zusagen gelten für alle, sind aber gegenüber Minderjährigen der eigentliche Punkt:

Für Erziehungsberechtigte. Die Rechte aus Punkt 7 — Auskunft, Berichtigung, Löschung, Datenübertragbarkeit — können für ein Kind auch von den Erziehungsberechtigten geltend gemacht werden. Eine formlose Nachricht an die unter Punkt 1 genannte Adresse genügt. Wird dem Betreiber bekannt, dass ein Konto einer Person unter 14 Jahren ohne Zustimmung der Erziehungsberechtigten angelegt wurde, wird es gelöscht.